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Wissenschaftlicher Beirat Invasive Mykosen

Um die besten und wirksamsten Projekte fördern zu können, wird Gilead Sciences die Auswahl einem Beirat aus herausragenden Experten mit hoher fachlicher Expertise im Bereich Invasive Mykosen übertragen.

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats
 

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Michael von Bergwelt, MSBM, EDIC
Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Klinikum der Universität München

Nach dem Studium der Medizin, Humanbiologie und Geschichte in Freiburg und Paris arbeitete Professor von Bergwelt 20 Jahre am Uniklinikum Köln, zuletzt als Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik I.
In dieser Zeit erwarb er die Facharztbezeichnung Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie sowie die Zusatzbezeichnungen Infektiologie, Internistische Intensivmedizin, Notfallmedizin, allogene Stammzelltransplantation (DAG-KBT) und das European Diploma of Intensive Care.
Seine klinische Ausbildung ergänzte er durch Forschungsaufenthalte im Bereich B Zell- und Tumorimmunologie in Harvard und Stanford. Nach seiner Rückkehr leitete Professor von Bergwelt zunächst eine Max-Eder-Nachwuchsgruppe der Deutschen Krebshilfe, später die interdisziplinäre Forschergruppe Cologne Interventional Immunology. Professor von Bergwelt ist Experte für Immun- und Zelltherapien, sowie für Intensivmedizin bei onkologischen und immunsupprimierten Patienten.
Seit dem 1.12.2017 ist er W3-Professor für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie an der Ludwig-Maximilians-Universität und Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III an den Standorten Innenstadt und Großhadern. Er ist u.a. Leiter der Stiftungskommission der Medizinischen Fakultät, des DKTK LMU München (Deutsches Konsortium für translationale Krebsforschung) und Mitglied des Lenkungsausschusses des CCC (Comprehensive Cancer Center München). Ehrenamtlich engagiert er sich als Mitglied der Walter-Siegenthaler-Gesellschaft für Innere Medizin, des Beirates der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, Vision Zero, der Nationalen Dekade gegen Krebs und als Schirmherr der Segelrebellen.

Prof. Dr. med. Jörg Steinmann
Ärztliche Leitung, Institut für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie, Universitätsinstitut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Klinikum Nürnberg

Nach der klinischen Zeit in der Inneren Medizin absolvierte Prof. Jörg Steinmann seine Facharztausbildung am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Essen, wo er auch 2014 für das Fach Medizinische Mikrobiologie und Hygiene habilitierte. Seit 2017 leitet er das Institut für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität am Klinikum Nürnberg.
Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt sind human-medizinisch relevante Pilzinfektionen, multiresistente Erreger, neue diagnostische Verfahren in der Mikrobiologie und die Rolle von Biofilmen vor allem im Kontext der Erkrankung Mukoviszidose.
Prof. Steinmann ist Fellow der European Confederation of Medical Mycology (ECMM) und fungiert als Delegierter der Deutschen Mykologischen Gesellschaft (DMykG) in der ECMM. Zudem ist er Mitglied im Expertenrat „Expert –Advice on Cystic fibrosis“ (ECORN-CF). Er hat verschiedene Auszeichnungen und Preise erhalten darunter der Forschungsförderpreis der DMykG 2020 oder den Becton Dickinson Forschungspreis der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) 2015. Er ist Editor der Zeitschrift „Umweltmedizin - Hygiene – Arbeitsmedizin“ und Section Editor „Fungal Infections“ von Reviews in Medical Microbiology. Prof. Steinmann engagiert aktiv sich in mehreren nationalen und internationalen Fachgesellschaften bzw. Fachgruppen wie z.B. der DGHM, ESCMID oder ISHAM. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Originalarbeiten sowie Übersichtskapitel und an der Leitlinienerstellung wie z.B. de Mikrobiologien Qualitätsstandards (MIQs) „Mukoviszodose“ und „Pilze“ beteiligt.

Univ.-Prof. Dr. med. Markus A. Weigand
Ärztlicher Direktor, Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Heidelberg

Nach dem Studium an der Universität Ulm und der LMU-München begann Prof. Markus Weigand seine wissenschaftliche Karriere in der Anaesthesiologischen Universitätsklinik Heidelberg, wo er nach seiner Facharztausbildung 2001 und Habilitation 2004 als Anaesthesiologischer Leiter der Intensivmedizin (2004) seine Karriere fortsetzte. Kurz darauf wurde er Geschäftsführender Oberarzt (2005) bzw. Leitender Oberarzt und stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Anaesthesiologie der Universität Heidelberg (2007). 2008 folgte er dem Ruf auf die W3 Professur für Anaesthesiologie und Operative Intensivmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen als Leiter der Klinik für Anaesthesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, Standort Gießen. Seit dem 1.10.2016 ist Prof. Weigand W3 Professor und Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Heidelberg.
Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die „Sepsis und systemische Inflammation“, was mit seiner Habilitation zum Thema „Immunologische Veränderungen in der Sepsis – Hyperinflammation versus Immunparalyse“ begann. Prof. Weigand hat verschiedene Auszeichnungen und Preise erhalten, dazu zählen der Förderpreis 2003 der Heidelberger Stiftung Chirurgie, der Karl-Thomas-Preis 2004 der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie der Gewinn des Innovationswettbewerbs Medizintechnik 2007 des BMBF.
Als Autor zahlreicher wissenschaftlicher Originalarbeiten sowie Übersichtskapitel wurde er u.a. in das Herausgeberboard der Zeitschriften „DER ANAESTHESIST“ (2008) und „Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (2014) aufgenommen. Seit 2017 ist Prof. Weigand Vorsitzender der Deutschen Sepsisgesellschaft, 2018 erfolgte die Aufnahme in den Beirat der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V.

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