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Wissenschaftlicher Beirat Virushepatitis

Um die besten und wirksamsten Projekte fördern zu können, wird Gilead Sciences die Auswahl einem Beirat aus herausragenden Experten mit hoher fachlicher Expertise im Bereich der Virushepatitiden übertragen.

Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats
 

Prof. Dr. med. Markus Cornberg
Leitender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie
Medizinische Hochschule Hannover

Prof. Cornberg ist Universitätsprofessor für Infektiologie mit Schwerpunkt Hepatologie und leitender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Seit 2019 ist er Klinischer Direktor Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und Direktor des Centre for Individualized Infection Medicine (CIIM).

Sein klinischer Schwerpunkt ist die Behandlung von Patienten mit infektiösen Lebererkrankungen. Prof. Cornberg war als verantwortlicher Arzt an zahlreichen klinischen Studien beteiligt, die neue Medikamente zur Behandlung von Virusinfektionen der Leber untersuchten. Er war 2002 erster wissenschaftlicher Sekretär des Kompetenznetz Hepatitis (Hep-Net). Im Februar 2005 übernahm er die Geschäftsführung des Hep-Net sowie seit 2007 die medizinische Geschäftsführung der Deutschen Leberstiftung.

Seit 2007 ist er an der Erstellung und Überarbeitung der deutschen Leitlinien zur Virushepatitis B, C und D beteiligt. 2007, 2011 und 2017 koordinierte Prof. Cornberg die Erstellung der S3-Leitlinie zum Management der Hepatitis-B-Virusinfektion. 2012 war er der deutsche Vertreter für die Erstellung der Europäischen Hepatitis-B-Leitlinie.

Sein grundlagenwissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt ist die Bedeutung von zellulären Immunantworten für Krankheitsverlauf und Therapieansprechen bei Patienten mit Virushepatitis. Prof. Cornberg hat zahlreiche wissenschaftliche Originalarbeiten sowie Übersichts- und Buchkapitel publiziert.

Prof. Dr. rer. pol. Heino Stöver
Direktor des Instituts für Suchtforschung
Frankfurt University of Applied Sciences

Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und der Promotion an der Universität Bremen habilitierte Prof. Stöver an der Universität Oldenburg im Fachgebiet Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt „Öffentliches Gesundheitswesen“ und ebendort im Fachgebiet Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften“.

Er wurde 2006 zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Oldenburg berufen und 2009 zum Professor „Sozialwissenschaftliche Suchtforschung“ an der Frankfurt University of Applied Sciences ernannt.

Prof. Stöver hat an zahlreichen Studien mitgearbeitet bzw. diese geleitet. Er war als Berater für Institutionen wie den Europarat, die Europäische Kommission, die WHO, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Ärzte ohne Grenzen tätig. Prof. Stöver ist Mitbegründer und Vorsitzender des „Bundesverband akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik“ und  Mitbegründer und geschäftsführender Vorstand des „Informations- und Forschungszentrums für Alkohol, Tabak, Medikamente, Drogen und Sucht“ (ARCHIDO).

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Drogenpolitik, Drogenhilfeangeboten/-strukturen, Gender-/Männerspezifischem Drogenkonsum und –hilfe, in der Evaluation der Wirksamkeit von Hilfeangeboten innerhalb des Justizvollzugs sowie der Wirksamkeit der Arbeit gesundheitlich-sozialer Institutionen, der Entwicklung neuer Interventionskonzepte und der Planung bedarfsgerechter Gesundheitsversorgungsstrategien.

Prof. Dr. med. Stefan Zeuzem
Direktor der Medizinischen Klinik 1
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Professor Zeuzem studierte Humanmedizin in Frankfurt am Main, Cambridge und Newcastle upon Tyne, England. Am Universitätsklinikum Frankfurt am Main bildete er sich zum Facharzt weiter und unternahm Forschungsaufenthalte am Max-Planck-Institut für Biophysik (1990-91) und am Howard Hughes Medical Institute, Yale University (1993). Nach der Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin folgten Schwerpunktweiterbildungen in der Gastroenterologie, Endokrinologie und Internistischen Intensivmedizin. 1992 habilitierte  Prof. Zeuzem und wurde 1998 zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Frankfurt ernannt.

2002 erfolgte ein Ruf auf den Lehrstuhl für Innere Medizin an der Universitätsklinik des Saarlandes, wo Professor Zeuzem bis 2006 tätig war. Seit Januar 2007 hält er einen Lehrstuhl für Innere Medizin am Universitätsklinikum Frankfurt am Main und zeichnet als Direktor der Medizinischen Klinik 1 verantwortlich. Von 2010 bis 2016 war Professor Zeuzem Mitglied des Wissenschaftsrats.

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